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Gekommen um zu bleiben

Frau Eichmann als Schulleiterin bestätigt

Wir freuen uns über die endgültige Bestellung von Eike Eichmann als Schulleiterin der Katholischen Schule Blankenese!

Auf der Website der Schulen im Erzbistum Hamburg heißt es dazu:

„Wir schätzen ihr außerordentliches Engagement und freuen uns sehr, dass Eike Eichmann den schulischen Alltag in Blankenese auch zukünftig durch ihre vielfältigen Erfahrungen bereichern wird“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, in einem Schreiben an die Schulgemeinschaft.
Wir wünschen Schulleiterin Eike Eichmann und ihrem gesamten Mitarbeiter_innen-Team im Hamburger Westen viel Kraft, Erfolg und Gottes reichen Segen!

Auf blankenese.de finden Sie ein Interview mit Frau Eichmann.

https://blankenese.de/neue-schulleitung-fuer-maria-gruen-endgueltig-bestellt/

Die endgültige Bestellung fand bereits Anfang Juli statt. Wir hatten bisher noch nicht davon berichtet.

Mozarts Zaide

3. Klassen und Kulturforum 21 mit einer begeisternden Aufführung

Ein musikalisches Wunderwerk hat unsere Schule in der letzten Woche vor den großen Ferien verzaubert. Mozarts ZAIDE wurde von den dritten Klassen in einer Fassung von Alex Radulescu aufgeführt, der auch Regie geführt hat.

Die Mühe der Proben hat sich gelohnt. Die Zuschauerplätze waren an jedem Abend bis auf den letzten Platz besetzt und es gab viel Applaus für einen wunderbaren Abend mit tollen Schauspieler_innen.

ZAIDE ist ein kleines Meisterwerk W. A. Mozarts. Erzählt wird die Geschichte von Sklaverei, Ungerechtigkeit und Freiheit. Die Botschaft des Stückes: Nur im vereinten, mutigen Widerstand gegen Unterdrückung und Willkürherrschaft kann eine freie Gemeinschaft entstehen und Menschlichkeit am Ende siegen.

Hier noch einmal alle Beteiligten:

Alexander Radulescu (Regie)

Zaide: Linda Joan Berg (Sopran)

Nikolai Rosenberg (KLavier)

Natsuki Ogihara (Oboe)

Beteiligte Lehrer_innen: Mechthild Kasparek, Stefani Methler, Matthias Möller

Technik: Jan Burchhardt

Kostüm/Bühnenbild: Elternschaft

Fotos: Christina Körte

Schöner lernen mit Hühnern

Artikel im Hamburger Abendblatt vom 22.08.2022

Schöner lernen mit Hühnern

Eine Grundschule wie Bullerbü: In Blankenese begrüßt morgens neuerdings Gackern die Schüler

Schulleiterin Eike Eichmann und die Schüler Benjamin, Franz, Anna und Philippa machen sich mit den Hühnern vertraut.
Roland Magunia

Sophie Laufer

Blankenese Die Schüler der Katholischen Schule Blankenese staunten nicht schlecht, als sie am ersten Schultag von einem fröhlichen Gackern auf ihrem Schulhof begrüßt wurden. Seit einigen Tagen haben sie hier nämlich zwei neue Mitbewohner. In einem großen, extra angelegten Stall sind während der Sommerferien zwei Hühner eingezogen. Sie sollen nun Stück für Stück Teil der Schulgemeinschaft werden. Und natürlich auch Teil des Unterrichts.

Initiiert hat das Projekt die neue Schulleiterin der kleinen Grundschule, Eike Eichmann. „In meiner alten Schule in Altona hatten wir Bienen auf dem Dach. Deshalb war mir klar, ich möchte hier auch etwas machen, was den Kindern die Tier- und Pflanzenwelt näherbringt“, sagt sie. Allerdings habe es wegen der Allergien einiger Kinder keine Möglichkeiten für Bienenvölker gegeben. „Und so sind wir auf die Hühner gekommen“, sagt Eike Eichmann, die vor einem guten Jahr an der Schule die Leitung übernommen hat. Monatelang habe sie das Thema mit ihrem Team durchdacht, sich informiert und den Einzug der neuen Mitbewohner geplant. Stall und Gehege mussten bestellt und aufgebaut werden.

Die zwei Hennen, die nun hier wohnen, wurden von einer Schülerin vermittelt. Sie sind in der ersten Ferienwoche in ihr neues Zuhause gezogen und hatten Zeit, sich ohne die Kinder ein wenig einzugewöhnen. „Eigentlich ist alles perfekt gelaufen. Die Tiere waren erst ein wenig alleine. Dann kamen zum Ende der Ferien die Kinder, die in der Betreuung waren. Und erst jetzt ist die Schule wieder voll. So konnten sie sich ganz langsam an alles gewöhnen.“

Die Schulleiterin hat einen modernen Stall angeschafft. Ein Lichtsensor sorgt dafür, dass in der Dämmerung die Hühnertür geschlossen wird. So sind sie nachts vor Gefahren sicher. Auch Futter und Wasser werden mithilfe eines Automaten zugeteilt. Auf diese Weise muss sich zumindest über das Wochenende niemand um sie kümmern. Für alles weitere ist der Hausmeister der Schule, der auf dem Gelände wohnt, zuständig. „Unser Hausmeister hat selbst lange Hühner gehabt und freut sich sehr über die Tiere. Und was noch viel besser ist: Er kennt sich richtig aus“, so Eike Eichmann.

Deshalb ist er es auch, der eine Erklärung parat hat, warum die beiden Hennen bisher nicht ein einziges Ei gelegt haben. „Die Hühner sind alt, sagt unser Hausmeister.“ Ältere Tiere würden keine Eier mehr legen, habe er ihr erklärt, so die Direktorin. „Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Vielleicht müssen sie sich hier nur eingewöhnen. Und fangen dann irgendwann doch an, Eier zu legen.“ Sollte das nicht passieren, hat die Direktorin noch eine andere Idee. „Wir erweitern die Mannschaft um zwei weitere Hühner.“ Denn es sei ihr und den Kollegen wichtig, eigene Eier zu produzieren. „Wir haben schon einen Crêpes-Bräter gekauft und wollen dann verschiedene Eierrezepte ausprobieren.“ Eike Eichmann geht sogar noch weiter: „Mein Ziel ist es eigentlich, eigene Hühner hier auszubrüten. Die Kinder sollen den Kreislauf erleben und sehen, wie so ein Ei ausgebrütet wird und ein neues Huhn auf die Welt kommt.“ Sie hoffe nun darauf, dass die beiden Hühner diese Aufgabe übernehmen können.

Überhaupt betont die Schulleiterin den pädagogischen Ansatz: „Das Hühnerprojekt soll sich durch alle Fächer ziehen.“ In Mathe soll beispielsweise berechnet werden, wie viel Futter die Tiere brauchen. Im Sachunterricht geht es um das Leben des Huhns. Und gesunde Rezepte gehören eben auch dazu.

„Wir beobachten schon jetzt, dass fast alle Kinder morgens erst einmal vor der Schule nach den Tieren schauen. Das ist ein wunderbares Ritual.“ Auch ihr Weg führe als Erstes zum Stall. „Die Kinder übernehmen automatisch Verantwortung. Lernen, was man alles braucht, um sich als Lebewesen wohlzufühlen.“ Jetzt will die Schulgemeinschaft Namen für die Tiere finden. Parallel dazu wird für die Grundschule gerade ein neuer Schulgarten geplant. Erste Versuche gibt es bereits, mit Gemüse zum Naschen und besonders insektenfreundlichen Pflanzen. „Ich möchte dazu allerdings noch ein eigenes Konzept entwickeln, um den Kindern ganz konkret die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit nahezubringen. Sie schon hier in der Grundschule täglich an die Natur heranzuführen.“ Gerade werde um das Gebäude herum eine Drainage angelegt. „Danach können wir dann starten.“

Dass diese vielen Möglichkeiten nicht die Regel sind, ist Eike Eichmann bewusst. „Wir sind mit gerade einmal neun Klassen eine extrem kleine Schule“, sagt sie. Ein Bullerbü-Gefühl herrsche auf dem Gelände, dazu tragen die Hühner bei. Fehlt nur noch der bunte Garten drum herum.

Vorlesewettbewerb 2022

Endrunde des Vorlesewettbewerbs am 24. Juni 2022

Nachdem der Vorlesewettbewerb in den letzten Jahren pandemiebedingt ausgefallen war, konnte er diesmal nun endlich wieder durchgeführt werden. In der liebevoll ganz zum Thema „Lesen“ ausgeschmückten Aula trafen sich zunächst die Kinder der 1. und 2. und anschließend die der 3. und 4. Klassen, um das Finale der Klassensieger zu erleben. Vorgelesen wurde jeweils zunächst ein selbst gewählter, vorbereiteter Text und dann auch ein kleiner, unbekannter Text, mit dem sich die Kinder kurz vorher vertraut machen konnten. Die Jury bestand aus der Schulleiterin, einer Vertretung aus dem Elternrat, einer Deutschlehrerin sowie zwei Viertklässlerinnen. Während die Jury sich beriet, wurden die Kinder im Publikum nach ihren Lesegewohnheiten und Lieblingsbüchern befragt. Anschließend verkündete die Jury ihre Entscheidung und alle Teilnehmenden bekamen von der Schulleiterin eine Urkunde und einen kleinen Preis überreicht.

Ein Lob an alle Vorleserinnen und Vorleser, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben – und ein besonderer Glückwunsch natürlich an die Gewinnerinnen und Gewinner der einzelnen Klassenstufen!

Ein ganz besonderer Wandertag

Schönes Wetter, gute Laune, mit allen zusammen etwas unternehmen! Manchmal braucht es nur wenige Zutaten für einen unvergesslichen Tag… Zum ersten Mal nach langer Zeit hat die ganze Schulgemeinschaft einen gemeinsamen Wandertag unternommen. Den Start bildete ein Fronleichnams-Gottesdienst auf dem Schulhof. Anschließend wanderten die 1. – 4. Klassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in einer langen Reihe an einen gemütlichen Platz an der Elbe. Dort gab es viel Zeit zum Frühstücken, Spielen, Sandburgen bauen, für einen Klönschnack oder ein gutes Buch, bis dann alle schließlich wieder den Rückweg antreten mussten.

Wald, Strand und Freiheit – die zweiten Klassen unterwegs

Vier tolle Tage verbrachten die beiden zweiten Klassen in Wittenbergen am Falkensteiner Ufer.

Frühmorgens ging es täglich mit dem Bus bis fast zum Schullandheim. Nach einem ausgiebigen Frühstück erkundeten die Kinder das riesige Waldgelände mit all seinen Möglichkeiten, bauten Hütten, spielten Geländespiele und natürlich auch Fußball.

Selbstverständlich kam auch das Buddeln an der Elbe nicht zu kurz. Im Eifer blieben nicht alle Kinder ganz trocken. Ein Höhepunkt war die Barkassenfahrt, die uns bis zum Airbusgelände schipperte, inklusive wilder Wellen, die ein Lotsenboot verursachte. Mit einer spannenden Schatzsuche verabschiedeten sich die Kinder am Freitagnachmittag von „ihrem“ Wald.

Ein Fest für unsere Schulleiterin

Montag, 8:15 Uhr. Die Schulglocke ertönt, doch anstatt wie an anderen Tagen in die Schule zu stürmen, stehen alle Kinder erwartungsvoll bei ihrer Klasse auf dem Schulhof. Sie wissen: Heute ist ein besonderer Tag für ihre Schulleiterin: Eike Eichmann feiert ihren 60. Geburtstag! Nachdem sich das Geburtstagskind auf den Ehrenplatz gesetzt hat, stimmt die ganze Schulgemeinschaft das Lied „Ich schenk dir einen Regenbogen“ an, das von drei Kolleginnen mit Geige, Gitarre und Flöte begleitet wird. Einige Erstklässler dürfen zu jeder Strophe passende Bilder und Gegenstände präsentieren.

Anschließend werden Glückwünsche ausgesprochen und – wie sich das für einen Geburtstag gehört – natürlich auch Geschenke verteilt. Da Frau Eichmann gern Schafe mag und die Farbe Grün toll findet, wird ihr eine grüne Tasche mit zahlreichen kleinen Schafen überreicht, die aus den Fingerabdrücken all ihrer „Schäfchen“ entstanden sind. Dazu kommt noch ein großes Buch, in dem jedes Kind der Schule eine eigene Seite mit Gedichten, Gebeten oder guten Wünschen gestaltet hat. Die Jubilarin drückt begeistert ihren Dank über die Feier und die Geschenke aus. Zum Schluss schmettern alle noch den Kanon „Viel Glück und viel Segen“, bevor die Klassen, fröhlich und beschwingt durch diesen schönen Schulstart, in ihre Klassen gehen.  

Erfolgreiche Teilnahme am Känguru-Wettbewerb

Nach 2 Jahren coronabedingter Pause nahmen im März wieder alle Schüler und Schülerinnen der dritten und vierten Klassen am Känguru-Wettbewerb 2022 teil. Auch einige Kinder aus der zweiten Klasse waren dabei.

Der Wettbewerb findet immer im März statt und wird in 80 Ländern durchgeführt. Er ist ein Multiple-Choice-Wettbewerb mit vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen, der vor allem Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken soll.

Auch in diesem Jahr konnten 12 Kinder tolle Preise einheimsen, es gab sechs dritte Preise, drei zweite Preise und drei erste Preise zu verteilen. Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Siegerinnen!

„Wie alt bist du eigentlich?“ – Erzbischof Heße zu Gast an der Katholischen Schule Blankenese

Die Aufregung war den Jungen und Mädchen ins Gesicht geschrieben, als Erzbischof Stefan Heße heute Vormittag den Klassenraum der Drittklässler_innen an der Katholischen Schule Blankenese betrat. Doch es brauchte nur wenige Fragen, bis sich die Spannung löste – und die Grundschüler_innen Hamburgs Oberhirten geradezu ins Kreuzverhör nahmen. Neben Fragen zu eigenen Vorlieben („Welches Tier magst Du am liebsten ?“, „Ein Hund wäre nicht schlecht.“) und favorisierten Sportarten („Sprinten und Springen waren meine Hobbies.“) hakten die Kinder auch zu aktuellen kirchenpolitischen Themen – wie Frauenpriestertum („Da wird momentan darüber nachgedacht, ob das vielleicht geändert wird.“) und Schulentwicklung („Wir wollen Eure Schule noch besser aufstellen.“) – nach. Schmunzelnd stellte sich der Erzbischof auch sehr persönlichen Fragen: „Wie alt bist Du eigentlich?“, wollte ein Erstklässler wissen. „Was schätzt Du denn?“, erwiderte Heße. Der Junge tippte auf 49 Jahre – ehe er plötzlich auf 63 erhöhte und damit den erschrockenen Blick des 55-jährigen Gastes erntete.

Doch nicht nur für die Schüler_innen nahm sich Erzbischof viel Zeit. Im Gespräch mit dem Kollegium ließ sich Heße von Schulleiterin Eike Eichmann und ihrem Team über die pädagogische Ausrichtung der zweizügigen Grundschule, über Corona-Folgen, steigende Anmeldezahlen und zukünftig notwendige Raumbedarfe informieren. Heße dankte den Pädagog_innen für ihr engagiertes Wirken und die positive Entwicklung des Schulstandortes an der Mörikestraße. „Hier muss man sich ja wohl fühlen“, fasste Heße seinen Eindruck beim Abschied zusammen. Nickend bestätigte das Kollegium den Eindruck des Oberhirten.

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